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CheckPoint Logo(News 12.08.2016)
Vor wenigen Tagen wurde auf der Defcon-Konferenz in Las Vegas bekannt gegeben, dass das Betriebssystem Android wieder mal eine große Sicherheitslücke aufweist. Die Schwachstelle wurde von den Findern Quadrooter getauft und betrifft Android Handys mit enthaltenen Chips des Herstellers Qualcomm. Da diese Chips einen geschätzten Marktanteil von ca. 65% bei den Herstellern haben und hiervon annähernd alle Hersteller betroffen sind, könnten im Moment ca. 900 Millionen Geräte gefährdet sein. Eine ausführliche Beschreibung der Thematik lässt sich in englischer Sprache direkt bei den Entdeckern, der Checkpoint Software Technologies Ltd. aus Amerika in einem PDF-Dokument nachlesen.
Mit der Quadrooter Sicherheitslücke kann nicht nur irgendwas auf dem Handy manipuliert werden, sondern der Angreifer kann einfach das ganze Handy übernehmen.

Updates erreichen leider nicht jeden

Auch wenn der Hersteller der Chips bereits ein Update herausgegeben hat, wird es vermutlich nicht jedes Gerät erreichen. Die Ursache dafür ist die traurige Update Politik der Handy Hersteller. Diese sollten eigentlich Updates für die Handys bereit stellen, tun sie aber nur bei ihren Premium Modellen. Obwohl wir bald bei Android 7 sind, funktionieren die meisten Handys immer noch bei Android 4.4, was im schlimmsten Fall offen wie ein Scheunentor für Hacker ist. Man mag über Apple und Microsoft schimpfen, aber hier gibt es wenigstens einen zentralen Update Server und Geräte die in der Lage sind Updates zu verarbeiten erhalten diese auch zeitnah.

Sicherheitsmeldungen von Heise Security

heise Security

17. September 2019

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